Kommenden Dienstag 01.09. zeigen wir gegen 20.30 den Dokumentarfilm Of mud and blood von Jean-Gabriel Leynaud (F/D 2025, 90 Min., Französisch, Swahili, Kinyarvanda mit dt. UT).
Numbi, ein kleines Dorf in Süd-Kivu, Demokratische Republik Kongo. Im Schatten des Vulkans Nyiragongo extrahieren Männer, Frauen und Kinder von Hand Coltan, ein Mineral, das für unsere elektronischen Geräte unerlässlich ist. Gefangen zwischen bewaffneten Gruppen, Menschenhändlern und dem Militär leben die Bewohner*innen im Rhythmus eines endlosen Krieges, in dem sich Bündnisse ändern, aber das Elend bleibt. Während multinationale Konzerne ihr Rohstoffe über oft undurchsichtige Kanäle beziehen, stecken die Bergleute in einer informellen Wirtschaft, die ihnen nichts hinterlässt. Ein Bergarbeiter formuliert es so: „Der Wohlstand steckt im Dreck. Um ihn zu finden müssen wir selbst zu Dreck werden“. Der lange Weg des Coltans von den schlammigen, blutverschmierten Händen der ausgebeuteten Bergleute bis zur Londoner Börse dokumentiert die fortbestehenden kolonialen Strukturen und Praktiken. Im Anschluss: Austausch auf Englisch mit Dorcas (Free Congo Collective) und Amisi Musada (Investigativ-Journalist für den Bereich Menschenrechte).
Wie immer ohne Eintritt, einen Spendenhut lassen wir nach dem Screening rumgehen. Bar öffnet um 19.30.

Wetter: Bei etwas unsicherem Wetter vertrauen wir unseren großen Pavillons, bei miesem Wetter sehen wir uns im Café Linus, Hertzbergstr. 32 (Nähe Richardplatz). Checkt hierzu gern unsere aktuellen Meldungen an dieser Stelle!
Keine Barrierfreiheit: Im Garten ist der Zugang zur Kinofläche nicht barrierefrei (Treppenstufen). Ebenso nicht zur Toilette. Nächste barrierefreie Toilette: Alfred-Scholz-Platz, Ecke Richardstraße (ca. 300 m). Der Zugang zum Café Linus ist ebenso nicht barrierefrei (Schwelle), auch nicht die Toilette. Nächste barrierefreie Toilette: Richardplatz, mittig (ca. 150 m).
