Kiezkino im Garten

Do 06.08. * 21.00
Ein Insel und eine Nacht. Collective Pirates des Lentillères (F 2023, 100 Min.)
Ein Musical, eine Fiktion, ein Spielfilm, kollektiv erstellt von den Besetzer*innen des Quartier Libre des Lentillères in Dijon, Frankreich. Das selbstverwaltete acht Hektar große Viertel ist seit 2010 widerständig gegen Räumungsgefahr und Einhegungsversuchen von Stadtplanung und Immobilienbranche. Ohne Untertitel, in 11 Sprachen, dennoch leicht verständlich. Im Anschluss: Lockerer Austausch mit einem Mitglied des Kollektivs.

Do 20.08. * 20.45
Los sueños que compartimos – Die Träume, die wir teilen. Valentina Leduc (MEX 2025, 102 Min., Spanisch, Tzeltal, Englisch, Deutsch mit dt. UT)
Eine andere bessere Zukunft zeichnet sich in vielen Geografien des antikapitalistischen Widerstands ab, vorangetrieben durch kollektive Organisierung und solidarischer Bezugnahme. „Die Reise für das Leben“ der zapatistischen Delegationen verbindet viele Kämpfe widerständiger Communities, so auch jene um Autonomie, Territorien, Wasser, nachhaltige Ökosysteme, klimagerechte Energiegewinnung, in Chiapas und Puebla (Mexiko), Froxan (Galizien/Spanien), Lützerath und Hambacher Forst. Im Anschluss: Austausch mit Menschen aus der Solibewegung (angefragt).

Do 27.08. * 20.30
My stolen planet. Farahnaz Sharifi (D/Iran 2024, 82 Min., Persisch mit dt. UT)
Mithilfe tagebuchartiger Erinnerungen der Regisseurin und gesammelten privaten alten 8mm-Filmaufnahmen Dritter lotet der Film den Kontrast zwischen häuslicher Freiheit und äußerer Unterdrückung im Iran seit der Revolution 1979 aus. Dabei interessiert besonders die Situation von Mädchen und Frauen. Im Anschluss: Austausch mit „Iranische Aktivist*innen im Exil Berlin“.

Di 01.09. * 20.30
Of mud and blood
. Jean-Gabriel Leynaud (F/D 2025, 90 Min., Französisch, Swahili, Kinyarvanda mit engl. UT)
Der Film verfolgt das Alltagsleben der Menschen in Numbi, einer kleinen Stadt im Osten Kongos, in Süd-Kivu. Mit bloßen Händen wird Coltan-Erz abgebaut, auch für unsere Handys. Während multinationale Konzerne ihr Rohstoffe über oft undurchsichtige Kanäle beziehen, stecken die Bergleute in einer informellen Wirtschaft, die ihnen nichts hinterlässt. Am Ende des Films rückt die M23-Miliz näher. Im Anschluss: Austausch mit Menschen aus der Solibewegung.

Wie immer ohne Eintritt, einen Spendenhut lassen wir nach dem Screening rumgehen. Bar öffnet jeweils 19.30.

Wetter: Bei etwas unsicherem Wetter vertrauen wir unseren großen Pavillons, bei miesem Wetter sehen wir uns im Café Linus, Hertzbergstr. 32 (Nähe Richardplatz). Checkt hierzu gern unsere aktuellen Meldungen an dieser Stelle!


Keine Barrierfreiheit: Im Garten ist der Zugang zur Kinofläche nicht barrierefrei (Treppenstufen). Ebenso nicht zur Toilette. Nächste barrierefreie Toilette: Alfred-Scholz-Platz, Ecke Richardstraße (ca. 300 m). Der Zugang zum Café Linus ist ebenso nicht barrierefrei (Schwelle), auch nicht die Toilette. Nächste barrierefreie Toilette: Richardplatz, mittig (ca. 150 m).